Die geprüften Bilanzen und die Analysen von Experten zeigen ein anderes Bild vom Unternehmen als die Geschichten der PR-Abteilung von Ottobock.
Schlechte Unternehmensführung, anhaltende Verluste, steigende Schulden und erhebliche Entnahmen von den Eigentümern, nachlassende Innovationskraft sind nicht unbedingt eine gute Equity Story für den geplanten IPO im Jahr 2025.
manager magazin zu Ottobocks drittem Börsengang: Hans Georg Näder peilt 4,2 Mrd. Euro an, doch Schuldenlast und sinkende Eigenkapitalquote belasten den IPO.
Welt am Sonntag: Hans Georg Näder steht vor dem Ottobock-IPO wegen Yacht-Käufen unter Steuerbetrugsverdacht. Das Russlandgeschäft wächst trotz Sanktionen.
Bilanzanalyse vor dem Ottobock-IPO: Verschuldung von 2,9 Mrd. Euro, sechs Jahresfehlbeträge von 161 Mio. und KGV über 100 lasten auf Näders Börsengang.
Handelsblatt 2025: Ottobock-IPO mit bis zu 4,2 Mrd. Euro. Experten kritisieren KGaA-Konstruktion, die Näder die Macht sichert, sowie geringe Kapitalerhöhung.
Kritik an Ottobocks KGaA vor dem Börsengang: Aktionärsvertreter bemängeln fehlende Kontrollrechte. Die Corporate-Governance-Analyse des Prothesenherstellers.
Am 5. Dezember 2017 traf Ottobock-CEO Oliver Jakobi Wladimir Putin. Kremlquellen belegen enge Verbindungen des Prothesenherstellers zur russischen Führung.